Inhalte

Die Ausbildung im Malerhandwerk vermittelt neben den praktischen Fähigkeiten auch entsprechendes Hintergrundwissen, wie beispielsweise Kenntnisse über:

Inhaltsstoffe und Beschaffenheit der Materialien

Arbeitsmethoden und Bausubstanzen

Absicherung deines Arbeitsplatzes

Umgang mit deinen Kunden

Theorie und Praxis

Fundiertes Hintergrundwissen zum Malerhandwerk gibt es in den Theorieblöcken in der Berufsschule. Die Grundlage der Ausbildung bilden Fächer wie:

Werken

Technik

Mathematik

Chemie

Gestaltung

Im praktischen Teil der Ausbildung geht es darum, erfahrenen Maler- und Lackierermeister/-innen über die Schulter zu schauen, verschiedene Techniken kennenzulernen und im Laufe der Ausbildung richtig anzuwenden. 

Arbeitszeit und Ausbildungsgehalt

Im Tarifvertrag wird die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit auf 40 Stunden begrenzt. Das Ausbildungsgehalt im Malerhandwerk ist festgelegt von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), variiert aber je nach Bundesland. Es erhöht sich von Ausbildungsjahr zu Ausbildungsjahr.

1. Ausbildungsjahr: 650 €

2. Ausbildungsjahr: 715 €

3. Ausbildungsjahr: 880 €

Mit entsprechendem Abschluss beträgt das Einstiegsgehalt zwischen 1.700 und 2.200 €.

(Stand 09/2019)

Was sollte ich noch wissen? 

Die Ausbildung zum/zur Maler/-in und Lackierer/-in beträgt in der Regel drei Jahre und verfolgt das Prinzip der dualen Ausbildung: Du lernst und arbeitest im Betrieb und in der Berufsschule. Die Ausbildung beendest du mit einem Gesellenbrief. Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben, aber ein Hauptschulabschluss ist sicher von Vorteil. Mit dem Abitur kannst du sogar direkt mit dem Verbundstudium beginnen. 

So geht's weiter

Entsprechend deiner Fähigkeiten und Wünsche kannst du dein Können als Geselle bzw. Gesellin ausbauen oder den/die Maler- und Lackierermeister/-in draufsetzen: Deine Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten im Malerhandwerk sind so vielfältig wie der Job selbst.

Spezialisierung

Bereits während und auch nach deiner Ausbildung kannst du dich in spannenden und zukunftsträchtigen Arbeitsgebieten spezialisieren:

Gestaltung und Instandhaltung von Innenräumen, Fenstern, Türen, Fassaden und Böden

Bauten- und Korrosionsschutz bei Neubauten, Sanierungen und Modernisierungen

Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Weiterbildung zum Meister

Die Weiterbildung zum/zur Maler und Lackierermeister/-in dauert drei Jahre in Teilzeit (Teil I und II zwei Jahre und Teil III und IV ein Jahr) und ein Jahr in Vollzeit (Teil I und II sieben Monate und Teil III und IV drei Monate). Mit einem Meistertitel in der Tasche kannst du die Leitung eines Betriebs übernehmen und angehende Maler- und Lackierer/-innen ausbilden. 

Ausbildungsbetriebe finden

Du suchst noch einen passenden Ausbildungsbetrieb? Oder du möchtest einfach mal ein Praktikum machen, um in das Malerhandwerk zu schnuppern? Dann verschaffe dir hier einen Überblick über Betriebe in deiner Region:

Betriebe der Maler- und Lackiererinnung

Viele Ausbildungsbetriebe gehören der Maler- und Lackiererinnung an. Die Innung ist für die sogenannte „überbetriebliche Lehrlingsunterweisung” und für Prüfungen zuständig.

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