WARUM EINE AUSBILDUNG IM MALERHANDWERK? 

Eine Ausbildung zum/zur Maler- und Lackierer/-in macht Ihr Kind zum Experten in einem kreativen und vielseitigen Handwerk. Neben dem ersten eigenen Geld, praktischen Erfahrungen und hohen Übernahmechancen bietet das Malerhandwerk noch viel mehr.

 

So geht’s los: Ausbildung

Wer sich für eine Ausbildung im Malerhandwerk interessiert, sollte anpacken und neun Pflichtschuljahre vorweisen können. Die duale Ausbildung in Berufsschule und Betrieb dauert in der Regel drei Jahre und mündet in einen Abschluss als Maler/-in und Lackierer/-in mit Gesellenbrief.

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So sieht’s aus: Berufsbild

Als Maler/-in gestaltet Ihr Kind Innenräume, Fenster, Türen und Fassaden und arbeitet mit verschiedenen Mal- und Handwerkstechniken, Farben, Tapeten, Putz und vielem mehr im Innen- und Außeneinsatz. Aber Maler/-in ist nicht gleich Maler/-in: Während der Ausbildung kann sich Ihr Kind ganz individuell spezialisieren.

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So geht’s weiter: Karriere

Vielfältig und sicher: Das beschreibt die Zukunft im Malerhandwerk gut. Ob kreativ, organisiert oder technikaffin, die eigenen Stärken erkennt man oftmals erst im Laufe des Berufslebens und kann diese gezielt in Weiterbildungen zum/zur Vorarbeiter/-in oder Malermeister/-in ausbauen.

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WARUM EINE AUSBILDUNG IM STUCKATEURHANDWERK?

Eine Ausbildung zum/zur Stuckateur/-in macht Ihr Kind zum Allrounder im Stuckateurhandwerk! Von Stuck über Wärmedämmung: Kreative und handwerklich begabte Jugendliche können sich in der Ausbildung so richtig austoben.

 

So geht’s los: Ausbildung

Wer sich für die Ausbildung im Stuckateurhandwerk interessiert, sollte anpacken können und mindestens einen Hauptschulabschluss mitbringen. Die duale Ausbildung in Berufsschule und Betrieb dauert in der Regel drei Jahre und mündet in einen Abschluss als Stuckateur/-in mit Gesellenbrief.

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So sieht’s aus: Berufsbild

Als Stuckateur/-in bearbeitet Ihr Kind mithilfe verschiedener Techniken Innenwände, Decken, Fußböden und komplette Fassaden. Jeden Tag an einem anderen Einsatzort und der Kontakt zu Menschen gehört zum abwechslungsreichen Alltagsgeschäft dazu. Während der Ausbildung kann sich Ihr Kind frei nach persönlichen Fähigkeiten und Interessen weiterbilden.

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So geht’s weiter: Karriere

Im Anschluss an die Ausbildung gibt es zahlreiche Wege, die Ihr Kind weitergehen kann. Ob Stuckateurmeister/-in, eigener Stuckateurbetrieb oder Studium – die Ausbildung im Stuckateurhandwerk bildet den Grundstein für eine abwechslungsreiche Zukunft.

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Wie unterstütze ich mein Kind?

Die Berufsorientierung fällt meist in eine Zeit, in der viele Jugendliche andere Sorgen und Wünsche haben, die eigenen Eltern uncool finden und es auch mal Stress zu Hause gibt. Aber Studien zeigen: Jugendlichen ist der Rat ihrer Eltern gerade in der Berufsorientierung wichtig. Aber wie gehen Sie in dieser Phase am besten auf Ihr Kind zu?

1. Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen

Nichts ist wertvoller als Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Leben anderer. „Mama, wie war das damals bei dir? Papa, wie bist du zu dem gekommen, was du jetzt machst?” Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Lebensläufe nicht linear sind und dass es okay ist, nicht genau zu wissen, wo es langgehen soll.

2. Je früher, desto besser – aber bloß kein Stress

Behalten Sie Fristen und Termine im Blick, dann gibt es auch keinen Grund zur Panik.

3. Keine Sorge, ein Ausbildungsberuf bestimmt nicht das ganze Leben Ihres Kindes

Machen Sie sich und Ihrem Kind klar, dass eine Entscheidung für einen Ausbildungsberuf keine Entscheidung für das ganze Leben sein muss. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Weiterbildungen oder Umschulungen für den Fall, dass Ihr Kind „weiter” oder „etwas anderes machen” will. Leidenschaften und Lebenspläne ändern sich schließlich.

4. Geben Sie Ihrem Kind Zeit

Machen Sie aus dem Thema „Berufswahl” und „Bewerbung” kein unangenehmes Thema für Ihr Kind. Die Berufswahl ist ein Prozess, der nicht heute beginnt und morgen endet. Haben Sie Geduld und geben Sie Ihrem Kind Zeit und Rat.

BEWERBUNGSTIPPS

Eine Bewerbung vermittelt einen ersten Eindruck und sollte daher mit Sorgfalt erstellt werden. Mit ein paar Tipps unterstützen Sie Ihr Kind bei der Erstellung aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen. Bevor die Bewerbung verschickt wird, lohnt sich ein letzter Blick auf die Checkliste.

BETRIEB FINDEN 

Die Nachwuchsinitiative „Deine Zukunft ist bunt” bringt Ihr Kind über die Ausbildungs- und Praktikumsbörse mit Maler- und Stuckateurbetrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen.

Wie unterstütze ich mein Kind während der Ausbildung?

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wie aufregend! Mit dem Start in die Berufswelt erhält Ihr Kind viele neue Eindrücke, lernt selbstständig zu sein und eignet sich fachliche Kompetenzen an. Der Berufsstart geht jedoch auch einher mit einigen großen und kleinen Herausforderungen.

1. Es geht los

Gerade in der Anfangsphase ist alles neu und kann erstmal ungewohnt sein. Hier gilt es, Ihr Kind zu motivieren und als Ratgeber bei Fragen und Unsicherheiten zur Seite zu stehen. Tipp: Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es ganz normal ist, am Anfang Fehler zu machen. Fehler sind Teil des Prozesses.

2. Interesse statt Kontrolle

Um sich in den Ausbildungsbetrieb zu integrieren, ist es wichtig, dass Ihr Kind Verantwortung übernimmt und selbstständig wird. Fragen Sie also lieber nach den Inhalten, die Ihrem Kind Spaß machen, anstatt zu kontrollieren, ob schon für die Prüfung gelernt wurde. Versuchen Sie loszulassen und schenken Sie Vertrauen!

3. Für jedes Problem gibt es eine Lösung

Bei kleinen Schwierigkeiten während der Ausbildung hilft meist schon ein kurzes Gespräch. Größere Konflikte können Ihrem Kind allerdings schnell die Freude an der Ausbildung nehmen. Anzeichen wie Lustlosigkeit oder Unpünktlichkeit sollten Sie ernst nehmen und Ihr Kind darauf ansprechen. So vermeiden Sie im besten Fall einen voreiligen Ausbildungsabbruch und können gemeinsam eine Lösung finden. Bei rechtlichen Verstößen des Arbeitgebers ist es ratsam, sich an die Berater/-innen der IHK Handelskammer zu wenden.

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