Auf dem Weg zum Traumberuf: Fünf Tipps zur Berufsorientierung

„Was willst du eigentlich mal werden, wenn du groß bist?” Es gibt wohl kaum jemanden, der diese Frage nicht schon mal gehört hat. Als Kind war die Antwort oft „Superheld/in”, „Astronaut/in” oder „Pilot/in”. Wie lautet deine Antwort jetzt?

 

324 anerkannte Ausbildungsberufe gab es in Deutschland im Jahr 2020. Kein Wunder, dass man sich bei diesen vielen Möglichkeiten erst mal zurechtfinden muss. Wir schaffen heute Abhilfe und haben fünf Tipps, die dich auf dem Weg zu deinem Traumberuf stärken!

1. Was macht dir Spaß? 

Unser Job nimmt einen großen Teil des Lebens ein. Umso wichtiger ist es, dass du Spaß an deinem Beruf hast. Arbeitest du beispielsweise gerne praktisch und willst deine Kreativität ausleben? Dann sieh dich doch mal im Handwerk um. Wenn dir dein Job Freude bereitet, wirst du auch langfristig mit deiner Berufswahl glücklich sein.
 

2. Nutze deine Stärken

Oftmals machen uns die Dinge Spaß, die wir gut können. Frag dich also: „Was kann ich gut?” oder sogar „Was kann ich besser als andere in meinem Umfeld?” und „Wo liegen meine Talente?”
Orientieren kannst du dich dabei nicht nur an deinen Hobbies, sondern auch an deinen Schulfächern: Fremdsprachen liegen dir nicht so, dafür liebst du den Sportunterricht? Dann such dir eine praktisch orientierte Ausbildung, bei der du körperlich aktiv sein kannst. Du bastelst und schraubst gerne und liebst es am Ende des Tages zu sehen, was du geschafft hast? Dann ist ein technischer Job vielleicht genau die richtige Wahl!

3. Informiere dich

In der heutigen Berufswelt ist es oft nicht einfach, sich zurecht zu finden. Ein Grund dafür ist die Vielzahl an Jobs – diese kann Segen und Fluch zugleich sein. Deshalb ist es wichtig, sich gut zu informieren. Weißt du zum Beispiel, was ein/e Stuckateur/in macht? Das erfährst du hier im Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe 2021 (Seite 458) und natürlich auch auf unserem Blog.

4. Mach Praktika

Egal wie viel du dich über einen Beruf informierst oder wie viele Videos du dir darüber anschaust – nichts kann dir einen authentischeren Einblick in ein Berufsfeld geben als ein Praktikum.

Viele Jobs sind mit Klischees belastet: Beamte drücken den ganzen Tag nur Stempel auf irgendwelche Dokumente, Maurer/innen stapeln tagtäglich nur Steine und Maler/innen pinseln eine Wand nach der anderen weiß. Stimmt aber nicht! Und das erlebst du, wenn du über ein Praktikum in einen Beruf reinschnupperst. Wusstest du zum Beispiel, dass du im Malerhandwerk zwischen fünf verschiedenen Fachrichtungen wählen kannst, die sich alle grundlegend unterscheiden? In der Fachrichtung „Kirchenmalerei und Denkmalpflege” wird dein Arbeitsalltag zum Beispiel ganz anders aussehen als in der Fachrichtung „Energieeffizienz- und Gestaltungstechnik”. Den echten Beruf wirst du nur mit praktischer Arbeit kennenlernen und dabei kannst du gleichzeitig Vorurteile abbauen – zwei Fliegen mit einer Klappe also. ;)

Kleiner Tipp: Sei mutig und probiere dich aus, denn genau hierfür sind Praktika da.

5. Rede mit Freunden und Familie

Einer der wichtigsten Aspekte der Berufsorientierung ist Kommunikation – und das mit deinen Bezugspersonen. Dein familiäres Umfeld kennt dich in mancher Hinsicht eventuell noch besser als du dich selbst und kann dir mit deiner zukünftigen Berufswahl sicher weiterhelfen. Einige deiner Freunde haben vielleicht schon Berufserfahrung gesammelt und können dir helfen, geeignete Anlaufstellen zu finden, die zu deinen Stärken und deinem Charakter passen. Ein Gespräch lohnt sich also immer, ob es nun deine engen Freunde sind oder deine Verwandtschaft. Probier’s einfach mal aus!

Wie du einen kühlen Kopf in der Bewerbungsphase behältst, zeigen wir dir hier.