Abschluss 2020: Fahrplan zur Ausbildung

Ausbildung, weiterführende Schule oder Studium – vor dieser Frage steht jeder Jugendliche früher oder später. Du weißt, du möchtest eine Ausbildung im Maler- und Stuckateurhandwerk machen? In unserem Blogbeitrag geben wir dir Tipps, wie du eine passende Ausbildungsstelle findest und worauf du achten solltest.

Das Halbjahreszeugnis hast du in der Tasche, den Schulabschluss auch bald. Wie es danach weitergeht? Du hast dich schon entschieden – nach der Schule möchtest du direkt ins Berufsleben starten. Mit in der Auswahl: eine Ausbildung im Maler- oder Stuckateurhandwerk. Wie viele andere stehst du jetzt vor der Frage, was bis zum Ausbildungsstart im August oder September alles auf dich zukommt: Wie finde ich den richtigen Betrieb? Wie bewerbe ich mich richtig?

Jobrecherche als erster Schritt 

„Besuche Messen oder geh zur Arbeitsagentur – dort findest du sicherlich einen Ausbildungsplatz.“ Diese Möglichkeiten zur Jobsuche waren vor wenigen Jahren die gängigsten. Mittlerweile gibt es aber viele weitere – vielleicht sogar bessere – Alternativen: Im Internet zum Beispiel stehen eine Vielzahl von Ausbildungs- und Jobportalen zur Verfügung, in denen du nach einem Ausbildungsplatz suchen kannst. In der Ausbildungs- und Praktikumsbörse von „Deine Zukunft ist bunt“ findest du Maler- und Stuckateurbetriebe aus deiner Region, die nach Auszubildenden oder Praktikanten suchen – und dort kannst du diese auch schnell und unkompliziert über ein Kontaktformular anschreiben. 

Bewerbung – worauf kommt es an? 

Den passenden Betrieb gefunden? Sehr gut! Dann geht es als Nächstes darum, eine Bewerbung vorzubereiten. Die Bewerbung versendest du entweder online per Mail oder über ein entsprechendes Formular. Bei kleineren Betrieben kann es sinnvoll sein, deine Bewerbung persönlich vorbeizubringen.

Zum Aufbau: Ganz vorne platzierst du dein Anschreiben. Dort erklärst du, warum du die richtige Person für die Ausbildungsstelle bist. Warum interessierst du dich für den Beruf, was magst du am Maler- bzw. Stuckateurhandwerk? Wie bist du auf den Betrieb gestoßen? Aber auch Erfahrungen, die du gesammelt hast – zum Beispiel durch ein Praktikum in einem Malerbetrieb – solltest du in deinem Anschreiben aufgreifen. Was sonst noch in eine Bewerbung gehört? Dein Lebenslauf – am besten lückenlos – mit passendem Lichtbild und Anhänge wie Schulzeugnisse oder Praktikumsbescheinigungen.

Kurz vor dem Ziel: das Bewerbungsgespräch

Bingo! Das Unternehmen ist von deiner Bewerbung überzeugt und lädt dich zu einem Vorstellungsgespräch ein. Bevor der große Tag gekommen ist, solltest du dich gut darauf vorbereiten: Überlege dir, welche Fragen auf dich zukommen könnten, und übe das Gespräch auch einmal mit deiner Familie oder Freunden. Besonders auf eine Frage solltest du eine Antwort parat haben: „Wieso sollten wir Sie einstellen?“ Dabei kommt es nicht darauf an, dass du alles schon perfekt kannst – du machst die Ausbildung ja, um etwas zu lernen. Am Ende des Gesprächs kannst du übrigens noch einmal punkten, indem du Rückfragen stellst. Überlege dir vorher, was du von dem Betrieb wissen möchtest, und schreibe die Fragen eventuell auf. Damit zeigst du Interesse und Initiative. 

Im Maler- und Stuckateurhandwerk ist der Dresscode im Bewerbungsgespräch übrigens etwas legerer: Hemd oder Bluse sowie T-Shirt und Jeans sind völlig ausreichend – einen Anzug brauchst du dir also nicht extra zuzulegen.

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